Poi-Arten

Einleitung

"Poi-Art" als Metapher

Aus verschiedenen Gründen wird hier die Bezeichnung "Poi-Arten" verwendet. 2008 auf einer Jonglier-Convention wurde der Autor einmal konkret daraufhin von anderen Teilnehmern angesprochen. Daher sei hier erklärt, wieso dieser Begriff anderen (wie zum Beispiel "Form", "Sorte" oder "Typ") vorgezogen wird. Es ist aber sicher nicht auszuschließen, dass man sich in Zukunft auch auf andere oder weitere Begriffe einigen kann. (Siehe auch Poi - Einleitung.)
Trockene Definition:
Wiktionary zum Beispiel erklärt eine allgemeine Bedeutung des Begriffs "Art" als eine "Gruppe aus einer Gesamtheit, die sich durch besondere Merkmale auszeichnet".
Definition für Querdenker:
In Poi-"Art" steckt das englische Wort für "Kunst". Mit Poi kann man beim Poi-Spielen zweifellos Kunst darstellen und sie können auch selbst Kunstwerke sein.
Kreativer Ansatz:
Eine Herleitung findet sich auch anhand der Tatsache, dass es Spieler gibt, die ihre Poi mit viel Liebe manchmal wie Kuscheltiere behandeln. Kann man diese nicht auch in Arten unterteilen? Es gibt sogar Poi, die so aussehen (siehe Kuscheltier-Poi). Poi mit ihnen zu vergleichen oder sogar mit ihnen gleichzustellen, fand zumindest bei den Beteiligten einstimmigen Konsenz.

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Vollständigkeit

Diese Übersicht kann leider kaum einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Es gibt inzwischen sehr viele verschiedene Poi-Arten, sodass es eine große Aufgabe wäre, diese alle zu dokumentieren. Dazu kommen die individuellen Konstruktionen und Anpassungen, von denen jeder Poi-Spieler meist mehrere hat. Im Jahr 2010 ergab eine nicht repräsentative Umfrage in einer Berliner Artistik-Szene, dass ein Poi-Spieler im Durchschnitt 7-8 verschiedene Paar Poi besitzt.
Zum anderen sind manche Poi-Bezeichnungen gleichzeitig Markennamen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass mit der Zeit auch Markennamen auf dieser Seite erscheinen können.

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Kategorisierung

Eine Kategoriesierung ist ebenfalls keine leichte Aufgabe, da es in den verschiedenen Kategorien Überschneidungen gibt. Hier wird bei den einzelnen Arten möglichst darauf eingegangen. Feedback und konstruktive Hinweise, welche diese Übersicht erweitern, werden dankbar entgegengenommen.

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Poi-Arten mit Licht und Feuer

Feuerpoi

Feuer-Poi, Knoten-Poi, Tube-Poi, Zopf-PoiFeuerpoi sind wohl die bekannteste Poi-Art. Feuerpoi-Spieler sieht man häufig auf größeren Events. Die "Seile" (Strings) sind hier Ketten. Die Heads bei sogenannten Tube-Poi (links im Bild) bestehen aus jeweils ca. 50mm - 100mm breitem Fackelband, welches meist zu einem sehr hohen Anteil aus Aramid besteht. Dieses wird normalerweise entweder auf die blanke Kette oder auf ein Metallröhrchen gewickelt.
Die rechten zwei Paar Poi im Bild sind eine andere Variante der Feuerpoi, die Zopf-Poi, welche eine Form der Knoten-Poi sind.
Manche Spieler bauen sich für Übungszwecke Knoten-Poi mit Heads, die nicht aus Aramid-Fasern bestehen, sondern z.B. aus schlichtem Seil. Solche Knoten-Poi sind dann selbstverständlich keine Feuerpoi, weil völlig ungeeignet.

Feuerpoi, Monkeyfists brennendEine weitere Variante der Knoten-Poi und hier gleichzeitig Feuerpoi sind die Monkeyfists. Beim Head eines Monkeyfists ergibt sich durch seine kugelähnliche Form das geringstmögliche Verhältnis zwischen (Brenn-)Oberfläche und Volumen. Daraus ensteht zwar bei diesem Vergleich die kleinstmögliche Flamme, welche man mit größeren Heads vergrößern kann. Im Verhältnis zum Gewicht ergibt sich aber eine maximal mögliche Aufnahmefähigkeit von Brennfluid. Das bedeutet, man kann sie länger spielen als andere Feuerpoi mit gleicher Masse an Aramid bzw. Kevlar. Bei gleichzeitig besonders guter Aerodynamik ist diese Variante sehr beliebt bei Poi-Spielern. Die "Affenfaust" hat ihren Ursprung in einem gleichnamigen Schifferknoten. Sie dient dazu, ein Seil orbital zu beschweren, wenn man es werfen muss.
Feuer-Poi, Knoten-Poi, MonkeyfistsAuf dem rechten Foto sind professionelle Monkeyfists in einer schweren Variante mit vernickelten Ketten aus Werkzeugstahl und verschweißten Kettengliedern. Gut für Würfe geeignete Griffe (Handles) von Gora, Schlüsselringe aus spezialgehärtetem Federstahl und extrem belastbare, kugelgelagerte Profi-Hochsee-Angelwirbel runden das Bild ab.
 

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Funken-Poi

Funken-Poi sind die von den Meisten als am schönsten und spektakulärsten empfundene Art. Die Sicherheitsvorkehrungen bei Funken-Poi sind jeweils etwas unterschiedlich aber in jedem Fall sehr hoch. Einer der wichtigsten Aspekte ist hier der größere nötige Abstand des Publikums zur Spielfläche/ Bühne. Funken-Poi sind ein sehr gefragter Showbestandteil und die speziellen individuellen Bauweisen nicht selten Betriebsgeheimnis zwischen den Feuerkünstlern.
Ursprünglich waren bis etwa 2006 mit Funken-Poi ausschließlich solche gemeint, die mit brennender Stahlwolle gespielt werden - sehr gefährlich! (Foto folgt, hoffentlich beim nächsten Shooting.) Inzwischen sind auch andere Arten der Funken-Poi bekannt geworden, sodass sich der Begriff Funken-Poi zur Oberkategorie entwickelt hat.

Varianten:

Kohle-Poi, Kohlefunken-Poi, sparkle poi, sparklers (charcoal)Kohle-Poi (oder auch Kohlefunken-Poi) werden mit glühender Holzkohle bzw. Grillbriketts gespielt. Das Ergebnis sind eine Art "Glühende Schneeflocken", in denen der Poi-Tänzer sich bewegt - Romantik pur.

 

 

Pyro-Poi, sparkle poi, sparklersPyro-Poi sind eine Action-Variante der Funken-Poi. Hier werden Silvesterartikel zu Poi umfunktioniert. Sie haben zwar meist nur wenige Sekunden Brenndauer, die haben es aber in sich.

 

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LED-Poi

LED-PoiLED-Poi - Star DassLED-Poi werden gern auf Indoor-Partys angeboten, z.B. wenn kein Feuer erlaubt oder erwünscht ist, oder bei Kindergeburtstagen. Die Kombination der bunten LEDs mit Schwarzlicht-Bühnenbeleuchtung zaubert tolle Effekte.
LED-Poi hatten in den ersten Jahren der Markteinführung noch viele Schwachpunkte. Zum Beispiel hatten sie schnell Wackelkontakte, waren nicht robust genug oder hatten nur geringe Leuchtkraft. Inzwischen haben bereits mehrere Hersteller diese Kinderkrankheiten überwunden und die Spieler haben länger Freude an ihrem Spielzeug.

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Poi-Arten ohne Licht und Feuer

Māori-Poi

Maori-PoiAm Anfang waren die Poi der Māori. Das sind aus Pflanzenresten des Raupo und Flachs gefertigte Bälle. Heute werden Maori-Poi hauptsächlich aus leichter herzustellenden Materialien wie Plastik und Papier angefertigt. Im Bild zu sehen ist eine modernere Form.
(siehe auch Ältere Poi-Geschichte.)

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Socken-Poi

Übungs-Poi, Socken-PoiSocken-Poi werden sehr gern als erste Übungs-Poi verwendet. Sie haben oft einen relativ weichen Inhalt im Head, wie z.B. Erbsen, Reis o.ä. und man holt sich in den ersten Übungsstunden weniger blaue Flecke. Die Fluggeschwindigkeit ist hier geringer als bei vielen anderen Poi-Arten. Daher hat man beim Spielen-Lernen einen besseren Überblick über die Flugrichtung und man kann die Hand-Auge-Koordination besser kontrollieren.

Im Bild zu sehen ist eine professionell angefertigte, non-stretchy, waschbare und schwarzlicht-aktive Variante mit austauschbaren und erweiterbaren Kunststoffgranulat-Beutelchen in gepolsterten Heads.

Ein sehr wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei Socken-Poi ist die Dehnbarkeit der Strings. Sind sie nicht dehnbar, sprechen wir auch von non-stretchy oder unelastisch. Dehnbare Socken-Poi beschreibt man analog auch mit stretchy oder elastisch. Bei Elastischen werden die Strings länger, sobald man die Drehgeschwindigkeit erhöht. Dadurch verändert sich wiederum das Spielgefühl insgesamt. Was die Spieler persönlich bevorzugen, können sie nur durch Ausprobieren herausfinden. Es gibt Liebhaber für beide Varianten.

Socken-Poi selber bauen:

Socken-Poi kann man sich für den Anfang mit einfachen Materialien leicht selbst bauen. Vermutlich gibt es deshalb besonders an Sockenpoi derart viele Individualkonstruktionen, dass man allein damit ein ganzes Museum füllen könnte.

Hier ist eine kleine Bastel-Anleitung:
Man nehme z.B. ein Paar Damen- oder Baby-Söckchen, die man jeweils mit derselben Masse von ca. 80-120g Reis, Linsen, Erbsen, Mais o.ä. befüllt. Dann verschließt man sie jeweils mit einem Knoten und steckt jeden Socken in einen von einem Paar Kniestrümpfen oder langärmeligen Stoffhandschuhen. Das Ende dieser verschließt man mit einem dicken Knoten, er dient hauptsächlich dazu, dass die Poi nicht aus der Hand rutschen. Fertig!

Socken-Poi - Do it yourself!Auf dem Foto ist die sehr schlichte und kostengünstige, unelastische Socken-Poi-Variante von Gérald "Gé" Richter. Sie wurden aus Schlauchbinden aus der Apotheke, Luftballons und Linsen schnell und einfach hergestellt. Die Schlauchbinden kann man bei Bedarf vorher wenden: Eine Seite ist etwas rauher, die andere etwas weicher. Das nennt man dann Blasen-Prophylaxe ;) Die Luftballons sollten nicht zu voll sein. Durch eine kleinere Oberflächenspannung verringert sich die Gefahr, dass sie bei einem Crash reißen. Außerdem ist es dann weniger schmerzhaft, wenn man sich selbst "hittet". Zwei Luftballons übereinander halten besser, sind aber nicht unbedingt nötig.

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Schweif-Poi

Schweif-Poi kann man im Grunde alle Arten nennen, die am Head einen Schweif haben. Lange Schweife setzen die kreisförmigen Bewegungen besonders gut in Szene. Für Neueinsteiger sind sie nicht unbedingt eine Empfehlung. Allgemein gesagt: je länger die Schweife sind, desto größer müssen die Kreise mit eher ausladenderen Bewegungen sein (Extended-Moves, bzw. Extensions). Falls sie sich ansonsten recht schnell verheddern, wäre der Eindruck der Kreisbewegungen wiederum gemindert ;) Andererseits kann ein sehr tänzerisches Spielen mit Schweif-Poi auch bei Neueinsteigern mit wenigen verschiedenen Extensions sehr schön aussehen.

Varianten:

Schweif-Poi, Longtail-Poi, Comet-PoiLongtail-Poi haben einen knapp 1m langen Schweif aus z. B. Drachenstoff. Wenn der Stoff in fluoreszierender Farbe ist, kann man tolle Effekte im UV-Licht (Schwarzlicht) erzielen. Longtail-Poi werden auch "Comet-Poi" oder "Meteor-Poi" genannt, nicht zu verwechseln mit dem Meteor.

Schweif-Poi, Motion-Poi, Flow Motion Po, Emotion-Poi, Schleier-Poi, Spiral PoiThai-Poi, Schweif-PoiMotion-Poi (links) haben feine Tücher als Schweif, die an ein mit Sand o.ä. gefülltes Säckchen genäht sind. Andere dafür verwendete Namen dafür sind "Flow Motion Poi", "Emotion-Poi", "Schleier-Poi" oder "Spiral Poi".

Thai-Poi (rechts) sind, wie der Name schon sagt, die thailändische Form. Sie bestehen oft aus breiten ausgefransten Gummibändern, die mit bunten und auch glitzernden Bändern zusammen aufgerollt sein können. Ausnahme: Es gibt auch Thai-Poi, die keinen Schweif haben und demnach keine Schweif-Poi sind. Thai-Poi werden auch "Medusen-Poi" genannt.

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Flaggenpoi/ Flags

Flaggenpoi, Flags, flag poi, poi flagsFlaggenpoi, Flags, flag poi, poi flagsFlaggenpoi haben an der Länge ihres Strings vom Handle bis zum Head eine Art Schleier, der eben einer Flagge ähnelt. Die Grundfläche kann die verschiedensten Formen haben. Sie kann auch Dreiecken, Rechtecken oder Kreisausschnitten nachempfunden sein. Es gibt auch Flags, die tatsächlich aus umfunktionierten Fahnen bestehen. Dafür wird oft durchscheinender, leichter Stoff wie z.B. Organza verwendet. Wie die Flaggenpoi im linken Bild, welche Flügeln nachempfunden sind, können sie glitzern, tagesleuchtend oder uv-aktiv sein.
Die Spielbarkeit wird unter anderem durch Form der Flaggen beeinflusst. Je aerodynamischer sie geformt sind, desto besser gleiten sie durch die Luft (wie z.B. bei Kreisausschnitten oder Flügelformen). Haben sie z.B. mehrere Ecken, werden die typischen Flattergeräusche lauter, die sie verursachen. Und bei größerem Luftwiderstand benötigt man mehr Kraft für den Schwung. Die Flaggen sollten sich beim Spielen nicht unbedingt gegenseitig berühren. Dadurch müssen die Bewegungen ausladender sein und das Repertoire an spielbaren Poi-Moves wird kleiner. Aber unter anderem dadurch bekommen diese Poi ihren ganz eigenen Charme. Und der Anmut des Spiels tut das ganz und gar keinen Abbruch, es mag z.B. an orientalischen Schleiertanz erinnern.

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Contact-Poi

Contact-Poi sind mit diesem Namen eine sehr junge Poi-Art. Sie sind vor allem (aber nicht ausschließlich) zum Contact-Poi-Spielen gedacht. Poi in ähnlicher Art und Form wurden bereits früher mit anderen Bezeichnungen verwendet, z.B. Ende 2006 mit roten Heads und grünen Strings die "Kirsch-Poi" von Gé. Als aber die neue Spielweise entdeckt worden war, setzte sich am ehesten die Bezeichnung "Contact-Poi" durch.
Die Heads bestehen nicht aus Acryl oder Glas wie meist bei den sogenannten Contact Balls. Sie sind üblicherweise hohle Bälle aus z.B. Vinyl, haben aber die ungefähre Größe von Contact Balls.

Contact-PoiDas Paar im Bild hat Heads aus Hohl-Vinyl, professionelle Stageballs, die nicht springen und sehr gut als Contact Ball geeignet sind. Die Poi haben eine leicht justierbare Gesamtlänge und Handles aus robustem Silikon.
So wie hier werden für Poi-Handles allgemein gern sogenannte Knobs aus Silikon von Jonglier-Keulen verwendet, weil sie sich sehr gut zum Werfen und Fangen eignen. Sie sind dabei äußerst griffig und bieten ein ausgeglichenes orbitales Gegengewicht.

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Kuscheltier-Poi

Kuscheltier-Poi, HündchenKuscheltier-Poi sind eine sehr exotische Poi-Art. Diese flauschigen Hündchen im Bild bestehen aus Filz, liegen dadurch weich in den Händen und sind angenehm spielbar.
Inzwischen sind sie ein gehüteter Schatz, denn die Herstellerin hat den Verkauf eingestellt. Sie haben bei späteren Belastungstests leider nicht bestanden. Sobald uns eine neue Variante der Kuscheltier-Poi bekannt geworden ist, wird genau hier darüber informiert. :)

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Ähnliche Artistik-Tools

Feuerseile/ (Fire-)Ropes

Feuerseile, Fire Ropes, FeuerschlangenFeuer-Seile, Fire Ropes, Feuerschlangen in ActionFeuerseile seien hier lediglich der Vollständigkeit halber genannt. Sie sind keine Poi, sie haben strenggenommen keine Heads. (Siehe Poi - Was ist Poi?) Aber es gibt von der Spielweise her sehr viele Ähnlichkeiten. Der Begriff "Feuerschlangen" wird auch manchmal verwendet.  Die teilweise noch verwendete Bezeichnung "Snakes" hat sich im Deutschen auf Dauer weniger durchgesetzt. Im Englischen ist "Fire Snakes" und ferner "Fire Ropes" absolut gebräuchlich. Spricht man dort von "Fire Ropes" kann damit auch lediglich das blanke Aramid- bzw. Kevlar-Seil gemeint sein.
Das Flammenbild unterscheidet sich von dem der Feuerpoi sehr stark und ist wesentlich größer. Dafür ist hier die Brenndauer wesentlich kürzer. Das liegt vor allem an der größeren Brenn-Oberfläche. Denn das Fluid hat mehr Raum zum Brennen zur Verfügung.

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Meteor

Socken-MeteorEinen Meteor kann man vergleichen mit einem Paar Poi, dass an Stelle der Handles miteinander verbunden ist. Die schwierigen, sogenannten One-Hand-Moves, bei denen beide Poi in einer Hand gespielt werden, sind jedoch weitgehend mit den Moves beim Meteor identisch. (Siehe auch Poi-Moves.) Im Bild ist ein selbstgenähter Meteor, welcher den Socken-Poi nachempfunden ist und dadurch ein Socken-Meteor.

Selbstverständlich gibt es auch Feuer-Meteore. Um den Händen zu schmeicheln, besteht der Mittelteil des Strings z.B. aus normalem Seil. Da das Feuer der Heads kontrollierterweise nur mit den ersten etwa 20 Zentimetern des Strings in Berührung kommt, ist das absolut machbar. (Ein Bild wird sobald wie möglich nachgereicht.)

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Rope Dart

Rope DartEinen Rope Dart kann man vergleichen mit einem Poi, welcher einen etwa 3 - 5m langes Seil als String hat. Die artistische Version ist einer gleichnamigen traditionellen Waffe der Shaolin-Mönche nachempfunden. Im chinesischen Original haben sie Spitzen aus Metall, die den Kampfgegner treffen sollen. Artisten benutzen statt dessen Heads wie bei den Poi. Auch mit denen ist der Umgang nicht ungefährlich und der Spieler braucht viel Platz im Umkreis. Es gibt Versionen sowohl mit als auch ohne Licht und Feuer.

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